Wichtige Informationen

Der Begriff „Chiropraktik“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „mit der Hand praktizieren“. Seit ca. 5000 Jahren gibt es die Chiropraktik und ist heutzutage eine von der Schulmedizin anerkannte manuelle Heilmethode. Die Osteopathie kümmert sich neben dem Bewegungsapparat auch um die Funktionen der Oragane und Faszien und vervollständigt so das ganzheitliche Konzept. Sie beruht auf Techniken zur Diagnostik und Therapie funktioneller Störungen im Halte- und Bewegungsapparat und deren Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Bedeute.

Hauptaugenmerk dieser Behandlung ist das Skelettsystem, vor allem die Wirbelsäule und die Gelenke. Durch reduzierte Beweglichkeit kommt es zu Muskelverspannungen und Steifheit. Eine ungestörte Reizweiterleitung ist sehr wichtig für eine perfekte Koordination im Bewegungsablauf des Tieres und die Funktion des gesamten Organismus, da jedes Gelenk mit Nerven/Rezeptoren ausgestattet ist, die wiederum über Nervenbahnen, die den ganzen Körper durchlaufen, mit dem Gehirn und den Organen verbunden sind. Dies erklärt, warum eine Gelenk/ein Wirbel, welche/welcher sich nicht in seiner korrekten Position befindet, Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann.

Das Ziel der Behandlung ist die Schmerzreduktion und der Erhalt der Gelenkbeweglichkeit.

Eine Veränderung des natürlichen Bewegungsspielraumes eines Gelenkes nennt man Blockade.

Blockaden können entstehen durch:

  • Traumata (Sturz, Festliegen, etc.)
  • Hochleistungssport (auch ohne, dass es zu Überbelastungen kommt)
  • Arthrosen
  • wildes Spielen
  • reiterliche Schwächen, wie z.B. schiefer Sitz, feste, unruhige Hand, ungeschmeidiges Sitzen, etc.
  • falschen Gebrauch von Hilfzügeln (besonders Schlaufzügeln)
  • Schwergeburten
  • langes Liegen bei Operationen während der Narkose
  • Transport (langes Stehen auf einer Stelle und die damit verbundenen Ausgleichsbewegungen belasten vor allem die Muskulatur)
  • Bewegungsmangel
  • Alter (durch schwindende Muskulatur kommt es zur Instabilität der Gelenke)
  • schlecht sitzende Sättel

Bei bestehenden Blockaden versucht das Tier die fehlende Flexibilität auszugleichen, indem es seine Körperhaltung anpasst.

Diese Schonhaltung führt evtl. zu weiteren Blockaden und Verspannungen der Muskulatur. Solche Fehlbelastungen können schwerwiegende Schäden des Bewegungsapparates, wie z.B. Fesselträgerschäden, Knie- und Hüftprobleme, nach sich ziehen.
Durch regelmäßige Behandlung (Erstbehandlung, Nachbehandlung nach 14 Tagen und dann alle 6 Monate eine Vorsorgeuntersuchung) unserer Tiere können Folgeerscheinungen reduziert und ein gleichmäßiger Muskelaufbau erzielt werden.
Die manuellen Therapiemöglichkeiten ersetzen nicht die klassische Schulmedizin, bieten jedoch bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule sowie bei vielen akuten und chronischen Schmerzzuständen mechanischen Ursprungs eine sinnvolle Ergänzung.

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